Emily Thomsen – Medusas Fluch

Autor: Emily Thomsen
Titel: Medusas Fluch
Erschienen am: 15. März 2018
Seiten: 200
Verlag: Drachenmond Verlag

Bewertung: 🌙🌙🌙

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Inhalt:

Medusa wird von ihrer Mutter Gaia verflucht; Jeder Mann, den sie liebt, erstarrt zu Stein. Sie muss mit ansehen, wie ihre große Liebe Farin stirbt und zerbricht beinahe daran. Das will sie nie wieder ertragen müssen. Sie entscheidet sich für ein abgeschiedenes Leben in der Menschenwelt. Nach Jahrhunderten der Einsamkeit begegnet ihr der geheimnisvolle Jendrik, dem sie sich nicht entziehen kann und Medusas Fluch erwacht von Neuem.

Meine Meinung:

Oh Mensch, Leute. Was soll ich dazu sagen?

Als Erstes: Das Cover ist einfach wunderschön und ein wirklicher Eyecatcher. Auch der Klappentext hat mich total neugierig gemacht.

"Dich tötet dein Hass, mein Kind. All die Wut, die du in dir trägst. All die Missverständnisse und dein Irrglaube, das wird dich umbringen."

Im Inneren des Buches gibt es auf jeder Seite Verzierungen, die an Wasser erinnern. Sicherlich ein dezenter Hinweis auf eine Affinität der Protagonistin, für mich waren diese Verzierungen im Lesefluss allerdings ein wenig störend.

Nun zu der Geschichte. Vorab: Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Ehrlich gesagt, kann ich auch gar nicht wirklich sagen warum, aber ich versuche es einmal zu begründen. Wir tauchen in die Welt von Medusa und Marie ein. Beides sind ein und dieselbe Person, nur mit Jahrhunderten dazwischen. Auf der einen Seite erleben wir also die Geschichte, wie Medusa zu ihrem Fluch gekommen ist und dann die Geschichte von Marie, wie sie in der heutigen Zeit auf Jendrik trifft. Durch die Rückblicke sollen natürlich bestimmt Verhaltensweisen von Marie (Medusa) aufgeklärt werden und es soll erläutern, warum sie so handelt und denkt, wie sie es tut. Dennoch bin ich nicht in die Geschichte hineingekommen. Das hat folgenden Grund: Ich hatte das Gefühl regelrecht in eine Story hineingeschmissen zu werden, in die ich nicht so recht gehöre. Das hängt zum einen damit zusammen, dass zwischen Marie und Medusa so viele Jahrhunderte liegen und zum anderen damit, dass mir bestimmte Kontexte am Anfang gefehlt haben. So hatte ich das Gefühl, die Protagonistin und auch die anderen Charaktere von Anfang an nicht richtig zu verstehen, da es tatsächlich auch keinen richtigen Anfang gab. Es fängt direkt an und lässt dann in der Mitte von der Spannungskurve leider stark nach, bevor es am Ende wieder Fahrt aufnimmt. Und dennoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, kein Teil dieser Geschichte zu sein.

Im nächsten Moment formte sich eine Gestalt aus dem Schimmer und obwohl ein Jahrhundert vergangen war, erkannte ich sie sofort. Meine Mutter.

Die Idee hatte mich am Anfang so fasziniert und ich hatte auf eine wundervolle Geschichte gehofft. Es tut mir total leid, dass ich diesem Buch deshalb keine super Bewertung geben kann, da in jeder Geschichte viel Arbeit und Herzblut steckt. Mich konnte es aber leider nicht überzeugen. Was natürlich nicht heißt, dass es für euch nichts ist!

Charaktere: 3/5

Handlung: 4/5

Spannung: 3/5

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