Leylah Attar – Paper Swan

Autor: Leylah Attar
Titel: Paper Swan – Ich will dich nicht lieben
Erschienen am: 14. Oktober 2016
Seiten: 400
Verlag: LYX

Bewertung: ???

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Skye wird von einem unbekannten Entführer auf ein Bott geschleppt, wo sie mit dem sicheren Tod rechnet. Doch der Mann verbirgt sie nur. Wochen lang. Stunden voller Schmerz, Leid und Wut, und Skye verliert die Hoffnung, je gefunden zu werden. Sie kann an nichts anderes mehr denken, als den Tod- und an Esteban, ihren Freund aus Kindheitstagen, der einfach so plötzlich verschwand. Sie gäbe alles dafür noch einmal bei ihm zu sein und in seine Augen zu sehen. Doch auch die Augen ihres Entführers kommen ihr so unglaublich bekannt vor, bis ihr schlussendlich alles klar wird… Sie kennt ihn, und er hat sie nicht zufällig ausgewählt.

»An welche Menschen denkst du zuletzt, bevor du stirbst?
Ich kniff die Augen zusammen und machte mich auf das Klicken gefasst, die kalte, bleierne Unausweichlichkeit des Todes.
Das sind diejenigen, die du am meisten geliebt hast.«

Zu diesem Buch habe ich tatsächlich gemischte Gefühle. Ich bin durch eine Buchbloggerin darauf aufmerksam geworden, die es als eines ihrer Highlights vorgestellt hat. Also habe ich mir den Klappentext durchgelesen und war auch recht schnell begeistert, da es wirklich spannend klang und ich aufgeregt war, wo mich die Reise hinführen würde.

Bei vielen Büchern ist es der Fall, dass sie erst mit der Zeit Fahrt aufnehmen und zum Ende hin dann immer spannender werden. Hier war es für mich genau andersherum. Es hat super angefangen, war spannend und mitreißend und ich habe stets mit Skye mitgefiebert und ihre Gefühle verstanden, aber auch manchmal missbilligt. Und auf einmal hat ein Abschnitt aus Estebans Sicht angefangen. Versteht mich nicht falsch, ich fand es durchaus interessant auch seine Sichtweise zu lesen, aber das hat für mich komplett die Spannung herausgenommen. Und so hat es sich noch durch das weitere Buch gezogen. Das Buch ist in 5 Teile unterteilt: Skye- Esteban- Skye- Damian- Skye. Für mich hat sie Spannung hauptsächlich im ersten Teil abgespielt. Und danach war für meine Verhältnisse die Puste raus. Im Prinzip erleben wir in diesem Buch eine ganze Lebensgeschichte von zwei Menschen, die auf gerade einmal 400 Seiten gequetscht ist. Wenn ihr mich fragt, ist das viel zu wenig um eine vernünftige Spannung im Buch aufrechtzuerhalten. Dort gehen mal ein paar Jahre von dannen und dann hier ein paar.

»Gleichzeitig war da diese unterschwellige Furcht. Nur dass ich nun keine Angst mehr vor Damian hatte.
Ich hatte Angst um ihn.«

Trotzdem haben mich die Charaktere fasziniert, das Setting und die Orte waren wunderschön gewählt und es ist trotz allem eine tolle Liebesgeschichte, die interessant ist, wenn auch weniger spannend. Es packt einen also nicht, sondern lässt einen eher mitdenken und verstehen.

Charaktere: 4/5

Handlung: 4/5

Spannung: 2,5/5

 

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