Carolin Heidtmann – Mission Genesis

Autor: Carolin Heidtmann
Titel: Mission Genesis – Eine Liebe. Zwei Welten am Abgrund.
Erschienen am: 1. Mai 2018
Seiten: 312
Verlag: independently published

Bewertung: 🌙🌙🌙

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(Ich habe dieses Exemplar als Rezensionsexemplar bekommen. Natürlich beeinflusst das in keinster Weise meine ehrliche Meinung)

Inhalt:

Jack wurde auserwählt an der Mission Genesis teilzunehmen und bricht mit seinen Kollegen zu einem erdähnlichen Planeten namens Auria auf. Der Planet ist beinahe paradiesisch und grün, und bewohnt von liebewollen und friedlichen Außerirdischen. Jack verliebt sich prompt in die Aurianerin Mira und ist überglücklich. Wäre da nicht ein Kontrahent, der ebenfalls um Miras Liebe ringt. Außerdem findet Jack heraus, dass noch eine ganz andere Intention hinter der Mission steckt, als zunächst angenommen…

Cover:

Das Cover ist wunderschön. Es spiegelt genau den Inhalt der Geschichte wieder. Die Farben sind gut ausgewählt und es sieht sehr hochwertig aus.

Just in diesem Moment öffnete der Unbekannte seine Augen, hob den Kopf und sah genau in ihre Richtung. Mira erstarrte mitten im Lauf. Der Blick des Fremden brannte wie Feuer auf ihrer Haut.

Meine Meinung:

Am Anfang bin ich wirklich nur sehr schwer in das Buch reingekommen. Es stürzen viele verschiedene Sichten auf einander ein und gerade am Anfang ist die Situation somit noch etwas schwer zu durchleuchten.

Was mich jedoch an der Geschichte gestört hat, war die Oberflächlichkeit. Auf mich wirkten die Charaktere flach und unausgereift. Man erhält wenig Einblicke in ihre Hintergründe und es wirkt eher, als wären sie eben auf einmal da. Gerade bei den gefühlvollen Momenten zwischen Jack und Mira habe ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, die leider nicht geboten wurde. Auch die Gespräche wirkten auf mich eher flach.

In meinem Exemplar wurde der Planet so gut wie kaum beschrieben, die Autorin hat mittlerweile mehr Details und Einzelheiten hineingebracht. Natürlich kann man auf 300 Seiten keine sehr detaillierte Beschreibung des Planeten erwarten, auch wenn ich es mir gewünscht hätte. Ein paar weitere Schauplätze mit mehr Details hätten der Geschichte bestimmt gutgetan. Ebenso wird erwähnt, dass es noch weitere Völker auf dem Planeten gibt, die andere Sitten haben und anders leben, als das Volk, mit dem die Besatzung der Transcendia Bekanntschaft macht. Auch zu den anderen Völkern hätte ich gerne mehr gewusst.

»Du darfst nicht bleiben, sonst stirbst du auch.«

»Lieber sterbe ich, als dich hier zurückzulassen. Ohne dich möchte ich nicht sein.«

Da es vermutlich einen zweiten Teil geben wird, wie der Epilog des Buches andeutet, fände ich es schön, wenn man dort vielleicht noch mehr zu den Bewohnern erfahren würde.

Die Geschichte an sich ist aber sehr schön und verständlich. In dem Buch geht es um ein sehr aktuelles und auch politisches Problem. Es ist nicht zu weit her gegriffen und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein solcher Fall tatsächlich eintreffen könnte.

Charaktere: 3/5

Handlung: 4/5

Spannung: 2/5

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